Manuelle Lymphdrainage

Chirurgische Eingriffe, rheumatische Krankheiten oder auch Krebserkrankungen bewirken häufig Lymphabflussstörungen. Dann wird Manuelle Lymphdrainage eingesetzt, um das Abfließen von Flüssigkeit über das Lymph- und Venengefäßsystem oder die Gewebsspalten zu verbessern. Dadurch werden Ödeme und Schwel­lungen abgebaut sowie Schmerzen gelindert.

Manuelle Lymphdrainage wird in Verbindung mit Kompressionsverbänden, spezieller Gymnastik und systematischer Hautpflege angewandt, also als Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE).

Anerkannte Therapie

Die Manuelle Lymphdrainage ist seit langem bewährt und wurde unter anderem von Dr. Emil Vodder weiterentwickelt.

Bei der Manuellen Lymphdrainage führt der Therapeut langsame, rhythmische und kreisförmige Massage­techniken aus. Je nach Beschwerdebild des Patienten werden Arme, Beine, Kopf, Bauch oder die Wirbelsäule behandelt.

Kompetenz in der Physiotherapie

Physiotherapeuten führen in der Manuellen Lymphdrainage eine patientenorientierte Untersuchung und Behandlung durch.

Ziel der Behandlung ist u. a.: