01.05.2017

Humor

Was hat mich veranlasst dieses Projekt (Kunst) zu entwickeln

Kunst interessierte mich schon von Kindesbeinen an. Kunst hatte und hat für mich etwas freies, ja Befreiendes.
Kunst muss es schaffen, das Denken in einer Gesellschaft zu ändern. Jede Gesellschaft hat andere Bedürfnisse, manche brauchen politische Künstler, andere spirituelle. Künstler sind Diener der Gesellschaft und ihr Sauerstoff.

Warum gerade Clowneske Kunst

von1999 bis 2000 besucht ich die älteste Clownsschule Deutschlands, www.tamala-center.de, und  absolvierte da eine Clowns und Comédie Ausbildung. Dort habe ich unter anderem für mich gelernt, wie wichtig Humor bzw. die Clowneske Kunst nicht nur für mich sondern auch für die Gesellschaft ist.
Neben meiner physiotherapeutischen Tätigkeit mit eigener Praxis, konnte ich die Erfahrungen und das gelernte aus der Clownsausbildung in meine Arbeit (siehe den Film „Patch Adams“ mit Robin Williams) gut integrieren. Kunst/Clowneske Kunst hat immer auch einen direkten Bezug zur Gesellschaft und demzufolge auch zum Alltag.

Seit meiner Ausbildung bei Tamala begleitete die clowneske Kunst mein Leben.
Danach hatte ich immer wieder den Wunsch in dieser Richtung etwas aktiv kreatives zu gestalten. Bis mir das Buch von Laura Chaplin (die Enkelin von Charlie Chaplin), „Lachen ist der erste Schritt zum Glück“, in die Hände viel.
Lachen ist der erste Schritt zum Glück von Laura Chaplin.
Seit dieser Zeit bin ich wieder verstärkt in die clowneske Kunst, konkret in dieses beschriebenen Projekt, vertieft.
Laura Chaplin führt das künstlerische Erbe Ihres Großvaters weiter. Ihr Wunsch ist es den Humor in der Welt zu verbreiten und ruft dazu auf sich daran zu beteiligen. Laura Chaplin - Charlie Smile Buch - Charlie Smile www.charlismile.org. Aus diesem Grund hat Laura Chaplin eine Petition an die UNO vorbereitet.

"Lachen ist eine mächtige Waffe gegen Diktatoren und religiöse Fanatiker. Daher gibt es in Vergangenheit und Gegenwart auch zahlreiche Beispiele für Lachverbote und Strafen für Menschen, die Andere zum Lachen brachten und bringen"

Laura Chaplins Petition

 

  1. Jeder Mensch hat das Recht, zu lachen und andere Menschen zum Lachen zu bringen.
  2. Das Recht, zu lachen und andere Menschen zum Lachen zu bringen, soll von der Generalversammlung der UN ausdrücklich als Menschenrecht anerkannt und in die Charta der Menschenrechte aufgenommen werden.
  3. Alle Regierungen und Religionsgemeinschaften sollen das Recht der Menschen auf Humor und Lachen als Menschenrecht anerkennen und von jeder Art von Humor- und Lachverboten sowie der Verfolgung von lachenden menschen und denen, die andere zum Lachen bringen, Abstand nehmen.
  4. Lachen und Humor dürfen nicht dazu eingesetzt werden, schwächere, benachteiligte und bedrohte Einzelpersonen oder Gruppen zu verletzen und zu diffamieren.
  5. Humor und Lachen als Therapie sollen vermehrt wissenschaftlich erforscht, von Krankenkassen anerkannt und in medizinischen und therapeutischen Kontexten zur körperlichen und medizinischen Heilung eingesetzt werden.
  6. Soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, Altenheime, Kinderheime und Einrichtungen für benachteiligte Personen sollen über mindestens einen ausgebildeten Clown verfügen.
  7. Jedes Land, jede Stadt, jedes Dorf soll zumindest einmal pro Jahr einen Lach-Tag veranstalten, zu dem Menschen gezielt eingeladen werden, gemeinsam herzlich zu lachen und ihre Sorgen zu vergessen.
  8. Jedes Land, jede Stadt, jede Gemeinde soll Lachen und Humor im öffentlichen Raum fördern, indem zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln zum Lächeln aufgefordert wird. Oder jedem Denkmal eines Kriegsherrn wird ein Lachmal eines bedeutenden Menschen, der die Menschen zum Lachen gebracht hat, hinzugefügt.
  9. Lachen und Humor dürfen in Bildungseinrichtungen nicht verboten sein. Vielmehr soll gemeinsames Lachen im Alltag an Schulen und an anderen Bildungseinrichtungen gefördert und Lachen und Humor in Lehr- und Studienprogramme aufgenommen werden.
  10. Jedes Unternehmen, jedes Amt und jede Behörde soll sich verpflichten, regelmäßig Feel-Good-Manager für die Mitarbeiter zu engagieren, um den Arbeitsplatz menschlicher zu gestalten und Mitarbeiter vor Burnouts und Krankheiten zu schützen.
  11. Die Aufforderung, mit deinem Lachen die Welt zu verändern, soll von Medien, Unternehmen und Organisationen auf der ganzen Welt über Social-Media-Plattformen, TV- und Radiospots, Anzeigen, Plakate und Hinweistafeln täglich kommuniziert werden.
  12. Jeder und jede soll beginnen, sich selbst und den Menschen in der unmittelbaren Umgebung zuzulächeln und mit seinem Lächeln dazu beizutragen, die Welt zu einem fröhlicheren und besseren Ort zu machen.

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